Tod eines Häftlings in der JVA Bruchsal

  • Das kam heute stdl. in den Nachrichten im Radio:


    http://www.stuttgarter-zeitung…55-9f4c-bdb5757f3149.html


    Das mit der Angst vergiftet zu werden, ist ja total unsinnig,


    aber Angst zu haben, dass man was verabreicht bekommt,
    was einen willenlos macht, das kenne ich von meinem Sohn.


    Denn als er nach der Tat in die Psychatrie kam, hat er dort Tabletten bekommen,
    die er jedoch nicht geschluckt hat, denn er wollte Herr seiner Sinne bleiben.


    Dann wurde er am Blinddarm operiert und hat nach der OP alle Schmerzmittel
    abgelehnt, hat sich nichts geben lassen, keine Spritze, keine Tabletten nichts,
    denn er hatte Angst dass er ruhig gestellt und willenlos gemacht wird.
    Da hat er lieber die Schmerzen ausgehalten und "auf die Zähne gebissen".

  • Die haben alle gründlich versagt. Egal was das für ein Mensch war (und ich verstehe auch die Hinterbliebenen der Opfer, die das vielleicht als gerecht ansehen. Wäre es meine Tochter gewesen, wäre ich auch nicht traurig über seinen Tod), aber alle die diesen Mann betreut haben, haben ihre Pflicht mehr als stark vernachlässigt. So etwas darf nicht passieren.


  • ich denke, es ist immer schlimm, wenn ein Mensch in der JVA stirbt.

    Es ist schlimm, wenn ein Mensch stirbt, ob JVA oder nicht.
    Nur wenn es dann in der JVA passiert wird ein riesen Spektakel gemacht.
    Dieser Häftling ist eines natürlichen Todes gestorben. Das kann jeden von uns treffen. heute oder morgen.


    Auch Suizide passieren tagtäglich, ob JVA oder nicht.
    Auch diese Menschen werden teilweise behandelt.
    Es ist doch ganz einfach, wenn man nicht will, hilft auch der beste Psychater nicht!