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1

Dienstag, 21. Oktober 2008, 14:41

Therapeut? Psychologe? Psychiater?

Hallo zusammen... :winken:

würde gerne die Unterschiede wissen zwischen folgenden Berufen und wer welche Aufgaben hat.

1.) Therapeut

2.) Psychologe

3.) Psychiater

Ich danke im Voraus für eure Antworten.

Socke..... :gnade:

Annamaria

unregistriert

2

Dienstag, 21. Oktober 2008, 14:53

Hallo Socke,

ein Therapeut und ein Psychologe sind denk ich mal ein und das selbe. Eine Psychologe hat ein Studium für Psychologie absolviert und kann sich dann in verschiedene Fachrichtungen weiterbilden und dort tätig sein.
Schau mal hier Berufsbild Psychologe.
Ein Psychologe arbeitet mit verschiedenen Therapien um die verschiedensten Fehlverhalten, psychische Belastungen und vieles mehr zu "therapieren" und den Patienten so wieder stabiler und lebensfähiger zu machen.
Ein Psychiater hat ein medizinisches Grundstudium absolviert und spezialisiert sich danach auf die Fachrichtung Nervenheilkunde/Psychiatrie. Ein Psychiater behandelt auch schwerwiegende psychiatrische Erkrankungen wie Psychosen, Manien, Schizophrenie usw.

Lieben Gruß
Annmaria

3

Dienstag, 21. Oktober 2008, 15:05

Ich habe im Netz eine gute Erklärung gefunden:

Ein Psychiater ist ein Arzt, der sich mit der Diagnose, Therapie und Prävention psychischer Krankheiten beschäftigt. Seine Aufgabe ist es, Diagnosen zu stellen, körperliche und apparative und sogar z.T. invasive
Untersuchungen (z.B. Lumbalpunktion) durchzuführen und medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien anzuordnen. In der Forensik kann er als Gutachter wirken.
Ein Arzt für Psychosomatik hat genauso Medizin studiert wie der Psychiater, er beschäftigt sich jedoch mit der Diagnose und Therapie psychosomatischer Erkrankungen wie z.B. Schmerzsyndromen und Essstörungen (das macht der Psychiater auch, das Hauptaufgabengebiet des Psychiaters ist jedoch eher die Therapie z. B. schizophrener Psychosen); im Grunde "spricht" der Psychosomatiker schon mehr als der Psychiater.

Ein Psychologe/ eine Psychologin hat Psychologie studiert, das ist etwas anderes als Medizin. Der Psychologe darf keine klinischen oder invasiven Untersuchungen anordnen,durchführen und/oder befunden und keine Medikamente verschreiben. Seine Aufgabe ist es, Testungen der Kognition oder z.B. auf Demenz durchzuführen und (ganz wichtig) die Gesprächs- und Verhaltenstherapie.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DsMam« (21. Oktober 2008, 15:10)


angelika1955

Userin des Monats Juni 06

Beiträge: 2 372

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4

Dienstag, 21. Oktober 2008, 15:30

Psychiater sind meist noch Neurologen und sie können wie Psychologen auch, Therapiestunden geben.

Die Psychologen werden umgangssprachlich in Kliniken Therapeuten genannt. da sagt man nicht mein Psychologe sondern mein Therapeut.

Auch ein Psychologe darf Gutachten abgeben.

In den Sozialtherapien wird mit höchster Wahrscheinlichkeit auch das andere Personal eine therapeutische Zusatzausbildung haben.

:winken:
Angelika