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unregistriert

1

Montag, 12. Februar 2007, 08:53

Weiter Heroin für Schwerstabhängige!!!

Von Ulla Schmidt (SPD)

Seit 2002 bekommen 500 schwerstabhängige Menschen in sieben Städten- Bonn, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, München- im Rahmen eines Modells reines Heroin unter strenger ärztlicher Kontrolle. Für viele bedeutet diese Behandlung die letzte Chance. Ich bin für eine Fortführung der Behandlung, weil es menschlich geboten und gesellschaftspolitisch vernünftig ist.
Obwohl die Zahl der Drogentoten in Deutschland auf dem niederigsten Stand seit 1989 ist, gibt es eine kleine Gruppe von schwerstkranken Heroinabhängigen, die trotz unzähliger Terapieversuche ihre Krankheit nicht in den Griff bekommen. Sie sind gesundheitlich massiv beeinträchtigt, sozial ausgegrenzt und werden oft staffällig, um ihren Drogenkonsum zu finanzieren.
Sie steigen aus dem Teufelskreis von Drogenkonsum und Beschaffungskriminalität aus, bringen ihr Leben in Ordnung- und können über weitergehende Behandlung nachdenken.
Die beteiligten Städte wollen die Behandlung weiterführen, weil die Ergebnisse positiv sind: Ausstieg aus der Drogenszene, weniger Beschaffungskriminalität, hilft dem Einzelnen und bedeutet langfristig weniger Kosten. Deshalb darf diese Frage nicht ideologisch diskutiert werden. Die gesicherte Behandlung Schwerstabhängiger muss im Vordergrund stehen.
Dabei gilt nach wie vor: Heroin bleibt eine illegale Droge, und der Handel hiermit muss strengstens bestrafft werden!!!!!!!!

Fego

Userin des Monats August ´06

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2

Montag, 12. Februar 2007, 09:01

RE: Weiter Heroin für Schwerstabhängige!!!

Ich denke auch, dass man hier unterscheiden muss zwischen Handel mit Heroin und der streng kontrollierten Verabreichung durch Ärzte. Natürlich sollte der Handel weiterhin verboten sein und streng bestraft werden. Über die Auswirkungen von Heroin brauchen wir ja nicht zu reden.
Ich denke einfach, dass diejenigen die so schwer Suchtkrank sind, dass sämtliche ernstgemeinte Therapieversuche gescheitert sind, eine andere Form der Behandlung brauchen. Und dazu gehört im Zweifelsfall eine kontrollierte Abgabe. Die Ergebnisse dieses Versuchs sind ja gut und sprechen für sich. Ich bin für eine Fortsetzung der Behandlung aus den von Epsi genannten Gründen.
Darüber hinaus denke ich, dass selbst wenn man diese Behandlung nicht weiterführt, man auf jeden Fall diese 500 Personen weiterbehandeln muss, bei denen man die Behandlung angefangen hat. Man kann doch nicht den Leuten Hoffnung machen, eine Behandlung anfangen und wenns gut läuft und das Leben sich normalisiert und es den Betroffenen wahrscheinlich besser geht als seit vielen Jahren, einfach sagen: Ätsch-Bätsch-Ausgelacht-wir stellen-die-Behandlung-ein ! Sieh zu wie du fertig wirst!

LG Fego
Lilypie Fifth Birthday tickers

jeremy

Userin des Monats Januar ´07

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3

Montag, 12. Februar 2007, 12:31

Fego hats ausgedrückt wie es besser nicht geht. :dx:

4

Montag, 12. Februar 2007, 13:55

Heroin über einen bestimmten Zeitraum und unter bestimmten Voraussetzungen zu geben, find ich grundsätzlich nicht anstößig.

Jedoch sollte es keine Dauerlösung sein. Man sollte versuchen die Heroindosis stetig zu senken, bis andere "Ersatzdrogen" greifen und der Betroffene eine erfolgreiche Therapie machen kann.

Hummel

Userin des Monats Mai 2007

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5

Montag, 12. Februar 2007, 14:08

Zitat

Original von *jeremy*
Fego hats ausgedrückt wie es besser nicht geht. :dx:


Ja, hab ich auch schon gedacht, aber das ist doch gemein!

Damit ist das Thema ja schon wieder fertig und uns bleibt nur das Wetter.
Hummel

Erinnerung ist eine Blume, die im Herzen blüht.

MorkVomOrk

unregistriert

6

Montag, 12. Februar 2007, 14:18

hmmm...

also: ich bin schwerst (97 kgs) UND abhängig (sauerstoff, kaffee, katzen usw).

krisch auch stoff?

frächt
mork

edikro

Gräfin

  • »edikro« ist weiblich

Beiträge: 106

Registrierungsdatum: 27. September 2006

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7

Montag, 12. Februar 2007, 16:51

Zitat

Original von MorkVomOrk
also: ich bin schwerst (97 kgs) UND abhängig (sauerstoff, kaffee, katzen usw).
krisch auch stoff?
frächt
mork


Klar, Sahnetörtchen mit Katzenhaaren! Es soll dir an nix fehlen!
Nothing is a waste of time if you use the experience wisely....

MorkVomOrk

unregistriert

8

Montag, 12. Februar 2007, 19:08

Zitat

Original von edikro
Klar, Sahnetörtchen mit Katzenhaaren! Es soll dir an nix fehlen!


iiiihhhh, sahnetörtchen.

Mara

Userin des Monats Februar ´07

  • »Mara« ist weiblich

Beiträge: 915

Registrierungsdatum: 25. Mai 2005

Bundesland: Baden-Württemberg

Wer ist inhafiert: ??

Haftzeit: ??

JVA: ??

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9

Montag, 12. Februar 2007, 22:18

Zitat

Original von MorkVomOrk

Zitat

Original von edikro
Klar, Sahnetörtchen mit Katzenhaaren! Es soll dir an nix fehlen!


iiiihhhh, sahnetörtchen.


..mein Gott, was zickt der scho wieder rum...

blackhe

Erzherzog

Beiträge: 1 600

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10

Dienstag, 13. Februar 2007, 10:01

Zurück zum Thema.
Den Artikel hier finde ich sehr gut:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,465917,00.html
Unter den Einäugigen ist der Dreibeinige König. Reiner Calmund

Hummel

Userin des Monats Mai 2007

  • »Hummel« ist weiblich

Beiträge: 703

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11

Dienstag, 13. Februar 2007, 10:36

Jupp, der gefällt mir.
Und gelesen (also nicht auf Hummelart überflogen) hab ich ihn nur wegen diesem Satz...

Das wahre Problem an der Diskussion sind Ignoranz und Dummheit.


Der gefällt mir ausgesprochen gut. Eins von beiden trifft auf jeden zu.
Hummel

Erinnerung ist eine Blume, die im Herzen blüht.

MorkVomOrk

unregistriert

12

Dienstag, 13. Februar 2007, 10:55

Zitat

Original von Hummel

Das wahre Problem an der Diskussion sind Ignoranz und Dummheit.


Der gefällt mir ausgesprochen gut. Eins von beiden trifft auf jeden zu.


was isses bei dir?

stardust29

unregistriert

13

Dienstag, 20. Februar 2007, 21:54

Hallo,

mein Senf dazu geben wollte ich auch noch. Ob das die Lösung der Abhängigen ist wage ich zu bezweifeln. So werden die Kranken nie geheilt. Bin mir nicht sicher ob das so ne große Hilfe ist. Beschaffungskriminalität gibt es bei allen Drogen. Dann sollten die allen Süchtigen ihren Drogen geben.

Dispo

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14

Mittwoch, 21. Februar 2007, 03:17

Ich denke mal das es eine gute Sache für Schwerstabhängige ist. Wenn mehrere Therapieversuche gescheitert sind dann ist das eine Möglichkeit den Menschen von der Beschaffungskriminalität vernzuhalten. Eine positiver Effekt ist das unter Umständen das Milieu nicht mehr so wichtig wird, denn die Leute habe ja ihren Stoff.
Bernd

senova

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15

Montag, 26. Februar 2007, 05:29

hallo Dispo,
ja so denke ich auch,
deine worte dazu finde ich :dx:
denn du bringst es auf den punkt,
lg senova
Was immer Du tun kannst oder träumst es tun zu können, fang damit an!
Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich!
Goethe

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Gonzo

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16

Dienstag, 29. Januar 2008, 12:19

Wan ist man Schwerstabhängig? und wer Endscheided das?
Ich komme zwar aus der Zene und kenne mich gut aus aber reines Heroin
an Schwerstabhänige ist nur eine weitere Behandlung die den Steuer zahler aufgedrückt wierd.und helfen dennen Betrofenden nicht direckt sondern er wird ausgegrenzt.der ist ein hofnungsloser Patient.und wie Lane soll er das Medikamet bekommen?
nach meine kentnisen reicht es mit Metadon oder L-Polamedon.und es reicht aus wen er es nur Zweijahre nimt und dan langsam auszuschleichen.
Das klapt auch.das kann ich aus eigenner erfarung sagen.den ich werde seid zehnjahre Behandelt.
Es ist nicht leicht von so eine Droge weck zu kommen aber wer will schaft das auch,nur die meisten wollen micht raus aus so ein Program.sie sagen warum raus ich habe doch alles.und einige dielen mit ihren Medikamed.
ist das so richtig? nein meine ich .man solte einige zwangs Endgiften.den es giebt fielle schwarze schafe im so ein Program.


Gonzo.
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Fego

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17

Dienstag, 29. Januar 2008, 13:07

Zitat

Original von Gonzo
.man solte einige zwangs Endgiften.den es giebt fielle schwarze schafe im so ein Program.
.


Bei Heroin weiss ich nicht, bei Alkohol finden zwangsweise Entgiftungen durchaus statt. Aber löst das dann das Problem? Ich denke nicht!

Die Entgiftung kann immer nur der erste Schritt sein. Langfristige Therapie muss folgen. Die Voraussetzung dafür sind neben einem festen Willen, dem "richtigen" Umfeld auch eine starke Psyche. Das hat aber nunmal nicht jeder. Gerade Süchte lassen sich extrem schwer behandeln. Vollkommene Heilung dürfte die Ausnahme sein!

Warum also soll Fällen, wo wirklich alles andere gescheitert ist, nicht durch kontrollierte Abgabe geholfen werden?

Die Auswahl der Programmteilnehmer ist sicherlich schwierig. Schwarze Schafe, wie von Gonzo beschrieben wird es auch immer wieder geben. Da hilft dann nur der konsequente Ausschluss aus dem Programm.

Generell denke ich aber immer noch, es ist eine Möglichkeit!

LG Fego
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Gonzo

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18

Dienstag, 29. Januar 2008, 14:41

Die Entgiftung kann immer nur der erste Schritt sein. Langfristige Therapie muss folgen. Die Voraussetzung dafür sind neben einem festen Willen,


Eine Therapie ist wiechtig da muß ich dir recht geben. aber das muß von den Patienten sehlber kommen sonst wird das nichs.ich habe es sehlbs mit bekommen wie sich die Leute in einer Therapie benemmen.zum größten teil ist das alles ein sehlbst schuz von den Patienten.nur nicht verlezen lassen. und einige sind mit einen Paragrafen verknüpft 34§ oder den 36§,die Lügen nur ..nur um die Strafen zu erleichtern und nicht in Knast zu gehen.

es muß ein geschüztes umfehld geben für Leute die aussteigen wollen,
nur das finden mann nur selten in einer Therapie.


Gonzo
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MorkVomOrk

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19

Dienstag, 29. Januar 2008, 16:20

Zitat

Original von Gonzo
man solte einige zwangs Endgiften.
Gonzo.


na, "endgiften" finde ich nun aber schon etwas SEHR radikal.

sds

scnr,
mork