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WaitingH

Bäuerin

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1

Montag, 29. April 2013, 11:48

Lieferant bekannt, was tun?

Hallo zusammen,

welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich weiß wer Inhaftierte mit Drogen von außen beliefert, Besuche zu unterbinden?
Den Konsum kann man via SMS belegen in denen es die Person selbst zugibt. Reicht das?
Muss die JVA nur telefonisch informiert werden, oder ist es besser ein Schreiben auf zu setzen?

Bin da ein wenig überfragt gerade. :/

Danke für die Hilfe schon mal!

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mamimagsalami (29. April 2013, 21:36)

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2

Montag, 29. April 2013, 21:53

Hallo Waiting,

ich würd wenn ich mir 100 % sicher wäre, versuchen einen Termin bei der Anstaltsleitung zu bekommen.
So eine pikante Geschichte einfach einem Beamten am Telefon zu erzählen, ich glaub nicht das das Sinn macht.

VG
Ly
Nicht alle sind glücklich die glücklich scheinen, manche lachen nur um nicht zu weinen. :zwink:

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WaitingH (30. April 2013, 16:58)

waldfee60

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3

Dienstag, 30. April 2013, 10:21

Ich würde mich da komplett raushalten, solange es nichts mit meinem Partner zu tun hat.

Wenn ich Zeuge von Drogengeschäften wäre, wäre es das Letzte, dass ich mich dort einmische. Für das was dies alles für einen Rattenschwanz hinter sich herziehen würde, hätte ich Angst.

Ich "verrate" ja keinen der eine CD in irgendeinem Geschäft geklaut hat, sondern lasse u. U. durch meine "Meldung" beim AL womöglich noch organisierte Drogenkuriere "hochgehen".
Ich hätte einfach panische Angst - bei diesem kriminellen Umfeld - irgendwann Zielobjekt einer vermeintlichen Rache zu werden.

Wahrscheinlich stehe ich mit meiner Meinung alleine da, gucke vielleicht zu viel TV und lese zu viel Printmedien - aber jeder ist sich selbst der Nächste und in diesem Fall wäre mir das sowas von egal ob da irgendwelche Drogenabhängige von außen versorgt werden.
Was interessiert mich das, was andere machen oder tun.

VG.Fee
Jeder Anfang hat ein Ende wobei dieses Ende ein neuer Anfang sein wird
18.03.2009 - 05.10.2011

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hardy

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4

Dienstag, 30. April 2013, 11:10

Hallo Waldfee,

mit deiner Meinung stehst du ganz sicher nicht allein da und deine Haltung ist auch akzeptabel.

Vater Staat verlangt auch kein anderes Verhalten, doch gibt es eine Grenze. Wenn wir nämlich von der Planung gewisser schwerwiegender Straftaten erfahren, sind wir in den Fällen des § 138 StGB verpflichtet, Anzeige zu erstatten, damit diese Taten eventuell noch verhindert werden können. Drogengeschäfte fallen nicht darunter.

Lieben Gruß

hardy
Je mehr man verurteilt, desto weniger liebt man.
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Fego

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5

Dienstag, 30. April 2013, 12:43

Ich hätte einfach panische Angst - bei diesem kriminellen Umfeld - irgendwann Zielobjekt einer vermeintlichen Rache zu werden.


Nöööööö, mit dieser Meinung stehst du garantiert nicht alleine da. Noch mehr Angst hätte ich, das mein Kind Zielobjekt einer vermeintlichen Rache würde. Ich will mich auf der Straße nicht ständig umdrehen müssen und ich will auch nicht jedesmal eine Panikattacke kriegen, wenn der KiGa anruft. Schon deshalb würde ich gepflegt die Klappe halten.

Mit ist ebenso klar wie dir, dass es mit Sicherheit Leute gibt, die diese Haltung verurteilen / nicht in Ordnung finden. Aber auch das würde mich nicht kümmern.

LG Fego
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Chris

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Dienstag, 30. April 2013, 15:40

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Hinweise an die Anstaltsleitung häufig intern geregelt werden. Meist verbocken sie selbst die Ermittlungen und am Ende stehen sie mit leeren Händen da.

Erfolg verspricht eigentlich nur, eine anonyme Anzeige bei der Kripo.

Als ich vom offenen Vollzug, wegen Erschleichtung von Ausgang (bin 2 Std. früher zur Arbeit gegangen) in den geschlossenen Vollzug zurück verlegt wurde, glaubte mir das fast kein Gefangener. Die meisten vermuteten das ich etwas mit Drogen zutun hatte, was überhaupt nicht stimmte.
Als ich nach einem ½ Jahr wieder meinen ersten Ausgang erhielt, waren einige Gefangene so ziemlich verwundert. Man vermutete das ich irgendeinen Knackie über die Klinge hätte springen lassen, was absolut an den Haaren herbei gezogen war.
Ich habe nur ganz normal meinen Vollzug abgerissen und Ärger vermieden.
Im Hof sprach sich das mit meinem Ausgang ziemlich schnell rum und wurde nach diesem Ausgang von einem Gefangenen angesprochen, von dem alle wußten, dass er mit Drogen handelte.
Ich sollte beim nächsten Urlaub von einem Freund von ihm, einige Gramm Heroin abholen und mitbringen. Zur Verdeutlichung und mir den ernst der Lage klar zu machen, bekam ich von ihm noch einen kräftigen Tritt in meine Weichteile.
Die Beamten im Hof haben das natürlich nicht gesehen, selbst als ich den Hofgang abgebrochen habe und an ihnen vorbei gegangen bin, kam nur ein blöder Blick von ihnen.
Auf Zelle habe ich mich dann mit meinem Zellengenossen beraten, was ich nun machen sollte, denn er hatte auch alles mitbekommen. Ich habe versucht mit den Beamten zu sprechen, die den Vorfall im Hof mitbekommen haben, die aber spielten die Unschuldigen und hätten nichts gesehen, was sie sehr wohl gesehen haben.
Ich habe mich dann entschlossen vor dem Einrücken in die Anstalt, vorher bei der Kripo vorbei zufahren und dort eine Anzeige gegen den Gefangenen zu stellen. Die konnten es kaum fassen, als ich denen erzählt habe, was dort hinter den Mauern alles so passiert.
Ich bekam alles an Unterstützung von der Kripo, was nur möglich war.
Während ich weiter zur Anstalt fuhr um Einzurücken, telefonierten die Kripobeamten schon mit der Anstaltsleitung, zwecks einer Verlegung.
Schon auf der Kammer wußten die Beamten bescheid und mir wich kein Beamter mehr von der Seite. Nach einer UK-Kontrolle wurde ich gleich dem Anstaltleiter vorgeführt, der mir echt einen Vorwurf machte, das ich zu erst zur Kripo ging und mich nicht an ihm wandte.
Ich erzählte ihm den Vorfall, so wie er wirklich auch war und ich mit Drogen nichts am Hut hätte. Das ich mich an die Kripo gewendet habe, war nur die Folge der Raktionen von den Vollzugsbeamten, die nichts gesehen haben wollten.
Nun ist es der Anstalt nicht mehr möglich, es intern zu klären, sondern nun ermittelt ein Staatsanwalt und das war mir wichtig!
Ich wurde zwar am nächsten Tag in den offenen Vollzug verlegt, doch sicher habe ich mich nie gefühlt. Solange ich mir nur blöde Sprüche anhören musste, war mir das egal, doch ich bin nie irgendwo alleine mehr hingegangen. Ich habe immer zugesehen, dass ich mich mit den Leuten abgegeben habe, denen ich vertrauen konnte.

Was ich Dir damit sagen will, es ist immer mit Äger & Stress verbunden, wenn man etwas gegen das Unrecht innerhalb einer JVA unternehmen will.
Es ist nicht damit getan, einfach nur einen Hinweis zugeben und zu meinen das wars. Man muss ggf. auch als Zeuge in einem Hauptverfahren aussagen und Du genießt keinerlei Schutz Deiner Identität. Dein Name wird fallen und das muss Dir klar sein.

Ich bin auf dem Hauptverfahren als Zeuge gewesen, war da aber schon aus meiner Haft entlassen. Für seinen Tritt in meine Weichteile hat dieser Gefangener 9 Monate Nachschlag erhalten. Ob er daraus gelernt hat, weiß ich nicht, ist mir auch egal, denn ich werde nicht wieder in einen Knast gehen, das habe ich daraus gelernt.

LG Chris
Was doch für ein Netz wir weben,
wenn wir den Weg der Täuschung gehen.

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WaitingH

Bäuerin

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7

Dienstag, 30. April 2013, 17:07

Danke erstmal für die Antworten zum Thema...

Nunja, klar hab ich irgendwo Angst das es nachteilig sein kann, aber wenn mein Partner in Versuchung kommt sehe ich einfach schwarz für eine erfolgreiche Resozialisierung, weil dieser Müll einfach alles vernebelt, so kommt er auf keinen Fall mal dazu nachzudenken! Das möchte ich natürlich vermeiden indem er gar nicht erst in Versuchung kommt Drogen in der JVA zu konsumieren!

Die Frage ist nun ob ich mich traue oder nicht?
Ich dachte ja man schreibt vielleicht einen anonymen Brief an die JVA mit den interessanten Daten?
Es geht ja nur darum das verschärft Kontrollen durchgeführt werden!

hardy

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Dienstag, 30. April 2013, 18:03

Nun wird es wieder kompliziert, denn es geht dir ja um den Partner. Aber letztlich ist der Drogenhandel im Knast wohl nie zu unterbinden. Es ist eine Hydra:

"Die Hydra (griechisch Ὕδρα) ist ein vielköpfiges schlangenähnliches Ungeheuer der griechischen Mythologie. Wenn es einen Kopf verliert, wachsen an dessen Stelle zwei neue, zudem war der Kopf in der Mitte unsterblich." Quelle: Wikipedia

Dein Partner muss den Versuchungen von sich aus widerstehen.
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Honore´de Balzac

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Fego (30. April 2013, 19:49), Sun75 (1. Mai 2013, 15:31)

9

Dienstag, 30. April 2013, 20:05

welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich weiß wer Inhaftierte mit Drogen von außen beliefert, Besuche zu unterbinden?
Den Konsum kann man via SMS belegen in denen es die Person selbst zugibt. Reicht das?


hmmm... 'ne SMS ist schnell geschrieben und ob das als Beweis reicht?

Wenn überhaupt, würde ich - wie Chris schreibt - den Weg über die Kripo per Anzeige wählen, allerdings... dann ist möglicherweise auch den Freund "mit dran", weil nunmal die Nachfrage das Angebot bestimmt.

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hardy (1. Mai 2013, 16:55)

mimi01

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10

Dienstag, 30. April 2013, 22:15

hallo wainting,

als erstes muss ich sagen ich hab die gleiche einstellung wie fee und fego - fee wie du siehst, stehst du nicht alleine da :)
ich würde mich da komplett raushalten an deiner stelle,weil die bediensteten schon ihre pappnasen kennen und wissen wo,wie und was läuft.
im knast an drogen zu kommen ist manchmal leichter als draußen und wenn dein mann seine drogen nicht mehr von draußen bzw.über den besuch bekommt dann holt bzw.besorgt er sie sich von drin. ganz einfach, denn so wie hardy schon geschrieben hat, es muss von ihm selber kommen, da kannst du noch soviele leute anscheißen. und dann muss du dir immer im klaren sein, zeigst du jemanden an, steht dein name da und du wirst bei den verhandlungen als zeuge aussagen müssen. also überleg dir das gut und versuch deinen mann davon zu überzeugen es lieber zu lassen. ist es denn in der jva bekannt das er ein drogenproblem hat?

lg mimi

shugar

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11

Mittwoch, 1. Mai 2013, 15:22

Hallo Waiting,
ich hätte Angst und dann noch als Zeuge aussagen müssen,da wäre dein Name bekannt.(solltest du eine Anzeige machen)
Hoffe für dich das dein Mann stark genug ist und seine Finger von die Drogen lässt da drin.

Vg shugar

Sun75

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12

Mittwoch, 1. Mai 2013, 15:34

Er muss von sich aus lernen ohne Drogen zu Leben.
Was innerhalb einer JVA passiert interessiert mich nicht wirklich, denn da was zu unternehmen kann leicht ins umgekehrte fallen. Ich würde mich heraus halten!
LG Sun

WaitingH

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13

Mittwoch, 1. Mai 2013, 19:07

ist es denn in der jva bekannt das er ein drogenproblem hat?


Er ist allgemein nicht wegen BtmG auffällig, aber ich weiß ja das er konsumiert hat. Als wir vorhin miteinander telefoniert haben, meinte er aber er will mit dem Konsum prinzipiell aufhören und würde auch drinnen nichts zu sich nehmen obwohl er es täglich angeboten bekäme. Ich kann mich in dem Sinne nur darauf verlassen und hoffe einfach das er wirklich standhaft bleibt und nichts konsumiert, da er ja auch auf die Familienstation möchte wegen unserer Kleinen und seiner großen Tochter.

Momentan bin ich allgemein sehr positiv überrascht, da er sehr kooperativ ist. Er versucht mit allen Mitteln das es klappt mit der Ausführung/Freigang zur Entbindung und es sieht sehr gut aus! :)

mimi01

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14

Freitag, 3. Mai 2013, 22:11

Na dann drück ich dir mal die daumen das er standhaft bleibt und es durchzieht.er muss halt auch an die konsequenzen denken die bei einer stichprobenartigen urinkontrolle auf einem zu kommen...erinnere ihn immer mal wieder an sowas wenn du das gefühl hast das er schwach werden könnte...familienstation hört sich gut an,wird jetzt in der jva bei meinem mann auch eröffnet...was aber sicherlich schwer wird ist der ausgang oder die ausführung zum entbindungstermin weil man es ja eigentlich nicht so planen kann,außer du bekommst ein KS mit terminabsprache.aber steht nicht noch ein offenes verfahren bei deinem mann im raum? Lg mimi :winken:

WaitingH

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15

Freitag, 3. Mai 2013, 23:03

Also Ausgang/Ausführung hatten sie gesagt wäre kein Problem, ich habe das Krankenhaus in Kenntnis gesetzt die würden die JVA informieren wenn es denn "los geht"!
Wegen der offenen Verfahren sagt er, das es keine mehr gäbe, die Haftzeit wäre jetzt festgesetzt auf anfang Februar 2017.

Da muss ich also erstmal sehen was wie nun passiert, den Vollzugsplan bekommt er wohl erst nächsten Monat irgendwie.

Fego

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16

Freitag, 3. Mai 2013, 23:09

Mal ganz unabhängig von diesem Thread: Wie funktioniert ein Ausgang / Ausführung zur Geburt? So rein organisatorisch? Meist kommt es ja doch einigermassen plötzlich. Wo kommen im Falle einer Ausführung Begleiter her? Wie kommt Mann allein von der JVA so schnell ins Krankenhaus und wie wird die Dauer des Urlaubs festgesetzt? Man weiss ja schliesslich nicht, wie lange so eine Geburt dauert? Ab wann wundert man sich in der JVA, wenn der Mann nicht zurück kommt wenn die Geburt extrem lange dauern sollte o.ä.?

Fragen über Fragen - vielleicht weiss ja hier einer Bescheid. Oder - noch besser - WaitingH kann es demnächst aus eigener Erfahrung aufklären.

LG Fego
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17

Samstag, 4. Mai 2013, 22:34

Ich kann nur von der jetzigen Rückmeldung die ich dazu haben ausgehen...

Das Krankenhaus habe ich in so weit Informiert, das sie wissen das Papa in Haft ist und wenn es dann los geht würden sie direkt die JVA anrufen, natürlich muss ich vorab den Termin rein geben und auch ab wann ich dann im Krankenhaus bin.
Letztlich hatte man mir gesagt ist ein Ausgang von bis 3 Tagen möglich und die 3 Tage könnte er auch mit mir und dem Neugeborenen verbringen. Da passiert alles im Rahmen der Familienstation, die sich ja verstärkt dafür einsetzt das Inhaftierte Kontakt zu Familie und ihren Kindern pflegen können.

An sich wird das glaube ich als Sonderurlaub verbucht, auf den Familienstationen gibt es ja immer mal wieder die Möglichkeit für einen Ausgang, sei es für Stadtführungen mit Kind, Zoobesuch oder um mal im Kindergarten vorbei zu gehen.

Weitere Informationen dazu habe ich aber noch nicht bekommen, darauf warte ich jetzt.

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