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Angieengel

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1

Mittwoch, 4. April 2012, 00:26

Gespräch mit dem Psychologen

Heute wurde ich von dem Psychologen angerufen, weil mein LG bei der Urteilverkündung nach dem sozialen Umfeld gefragt wurde. Die Haftstrafe wurde auf acht Jahre verhängt. Ich habe mich etwas distanziert so schrieb er in einem Brief und das hätte Minuspunkte gegeben.weil es nicht erwiesen ist ob so lange die Beziehung bestehen kann.

Ich habe mich so geäussert ,das ich nicht in eine Zukunft sehen kann und das das eine lange Zeit ist.

Für mich ist im Moment ein IST Zustand und das heisst erstmal natürlich werde ich zu ihm halten und ihn bei seiner Therapie unterstützen das habe ich auch dem Psychologen erklärt und ihm auch gesagt unter welchen Traumatisierungen und Zwängen er leidet.

Er ist aber guten Willens und möchte das alles schaffen

Ich hoffe das er durchhält-

LG Angie

2

Mittwoch, 4. April 2012, 08:42

Heute wurde ich von dem Psychologen angerufen, weil mein LG bei der Urteilverkündung nach dem sozialen Umfeld gefragt wurde. Die Haftstrafe wurde auf acht Jahre verhängt. Ich habe mich etwas distanziert so schrieb er in einem Brief und das hätte Minuspunkte gegeben.weil es nicht erwiesen ist ob so lange die Beziehung bestehen kann.


Der Familienvater, dessen eigene Familie so wundervoll ist, bekommt doch auch keine Bewährungsstrafe, wenn er drei Menschen umgebracht hat?

Alles in allem klingt dein Beitrag für mich so, dass du das erstmal verdauen und realisieren musst. Das ging glaub ich jeder/jedem hier so - erstmal sacken lassen. In die Zukunft schauen kann keiner, aber man kann Willens sein, seine Beziehung durch den Knast und darüber hinaus aufrechtzuerhalten. Dafür muss man sich hier draußen seiner Gefühle und seines Wollens und Handelns sehr sicher sein - dann geht das... auch wenn es nicht immer leicht sein wird, das dem Knacki rüberzubringen.

VG die Miss

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Angieengel (4. April 2012, 15:07)

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3

Mittwoch, 4. April 2012, 15:07

Hallo My genau das sage ich auch.Ich bin nicht der liebe Gott kann nicht in die Zukunft schauen. Aber genau davor hat er wahrscheinlich Angst und deswegen setzt er für mich seit der Verkündung des Urteils keine Besuchserlaubnis mehr an. Es kommt auch kein Telefonanruf, obwohl er jetzt telefornieren kann und der ganze Grund ist nur seine Angst,weil er jetzt danach er Rede und Antwort auch mir rüberbringen muss, denn von seiner Tat wusste ich nichts er hat es mir verschwiegen aus Angst ich könnte ihn verlassen.

Genau diese Zustände wären der erste Auftakt oder Ansatz, in einer Therapie, nämlich wie lerne ich mit sowas umzugehen,wie kann ich Negatives am besten verarbeiten.

Ich kann seine Taten selbstverstädnlich nicht schönreden und auch nicht durch ne rosarote Brille sehen.

Aber ich reisse auch niemanden den Kopf ab. lol

Ich lasse ihn reden höre ihm zu und unterbreche ihn auch nicht

So habe ich das immer gemacht in den letzten Jahren.

lg Angie

4

Mittwoch, 4. April 2012, 15:23

Aber genau davor hat er wahrscheinlich Angst und deswegen setzt er für mich seit der Verkündung des Urteils keine Besuchserlaubnis mehr an. Es kommt auch kein Telefonanruf, obwohl er jetzt telefornieren kann und der ganze Grund ist nur seine Angst,weil er jetzt danach er Rede und Antwort auch mir rüberbringen muss, denn von seiner Tat wusste ich nichts er hat es mir verschwiegen aus Angst ich könnte ihn verlassen.


Und das nimmst du so hin? Mein Mann hätte mir über seine Tat sicher nicht Rede und Antwort stehen müssen aber ich erwarte, dass er genauso wie ich an unserer Beziehung arbeitet..

lG My

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Angieengel (4. April 2012, 18:06)

Astrid1606

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Mittwoch, 4. April 2012, 15:59

Was Miss P sagt, ist absolut auch meine Meinung. Mein Mann hat mir auch nicht Rede und Antwort stehen müssen, sondern mir von sich aus alles, naja, fast alles, erzählt. Und wenn Du Willens bist, Deine Beziehung aufrecht zu erhalten, klappt das auch. Glaube mir, auch meine 3 1/2 letzten Jahre waren oft ein "Hoch und Tief". Wenn man aber weiß, wofür und sich für den Partner entschieden hat, geht die Zeit eigentlich ziemlich schnell vorbei. Ich frage mich schon oft, wo sind die Jahre geblieben.

Du lässt ihn reden, hörst ihm zu und unterbrichst ihn nicht? Das hast Du die letzten Jahre gemacht? Na, ob das der richtige Weg in einer Beziehung ist, möchte ich einmal anzweifeln.

Ich wünsch' Dir alles Gute und viel Kraft für alles, was vor Dir liegt.

LG, A
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Angieengel (4. April 2012, 18:06)

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6

Mittwoch, 4. April 2012, 18:47

Die Angst war schon immer sein Problem gewesen und genau da muss angesetzt werden,das er lernt mit dieser umzugehen.

Aber ich denke nicht das er jetzt so feige ist und sich selber dieser Sache nicht stellen kann. Der Sozialarbeiter wird heute noch mit ihm reden.

und das mit dem zuhören und zuerst reden lassen meine ich das ich nicht gerade auf ihn einstürme im Besucherraum und attaktiere ihn mit Vorwürfen und wieso weshalb und warum und wie konntest du nur. Also quasi als Furie auftreten alla Joan Collins im Denver Clan. :autsch:

Es wird schon Klappen davon gehe ich mal aus vielleicht soll er sich auch erst mal hmmm sacken lassen.

LG Angie